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Unser Service für Sie: Alle gängigen Fragen rund um die All-on-4-Methode werden in diesem Bereich kurz und knapp beantwortet. Für ein persönliches Gespräch in einem unverbindlichen Beratungstermin steht Ihnen unser auf All-on-4 erfahrenes Behandlerteam natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.
Die All-on-4-Methode bedeutet die festsitzende Versorgung eines Kiefers mit einer implantatgetragenen Brücke. Hierbei werden schonend und sicher in einer Operation durch einen auf All-on-4 ausgebildeten Zahnarzt die schlechten Zähne entfernt, pro Kiefer vier spezielle All-on-4-Implantate gesetzt und eine feste Brücke am selben Tag eingesetzt. Feste Zähne an einem Tag stimmt hierbei wirklich, die Sofortversorgung ist direkt belastbar und am nächsten Tag kann man bereits normale Essgewohnheiten aufnehmen. Kein langwieriger Knochenaufbau oder Transplantation und kein Sinuslift nötig, selbst bei extremem Knochenabbau im Oberkiefer können spezielle Zygoma-Implantate gesetzt werden.
Schneller und einfacher geht es nicht für einen Patienten oder eine Patientin mit hauptsächlich schlechten Zähnen, zahnlosem oder fast zahnlosem Kiefer. Auch wenn Ihnen Ihr Zahnarzt gesagt hat, dass festsitzender Zahnersatz bei Ihnen nicht funktioniert oder nur nach Knochenaufbau möglich ist, kann All-on-4 in vielen Fällen eine gute Alternative sein: Die All-on-4-Implantate sind sofort nach der OP belastbar, die festen Zähne werden am selben Tag eingesetzt und man kann sprechen und essen. Keine schmerzhaften Druckstellen oder Unwohlsein beim Sprechen, Lachen und Kauen durch eine herausnehmbare Prothese. Kein langwieriger und belastender Knochenaufbau über Monate. Kein Sinuslift notwendig. Schnelle Heilung durch festsitzende, implantatgetragene Brücke. Eine konsequente Kühlung in den ersten Tagen kann Schwellungen verringern. Schwellungen, Blutergüsse und Wundschmerzen können nach einem Eingriff dieses Umfangs zum normalen Heilungsverlauf dazugehören. Wer die Pflegehinweise beachtet, schafft gute Voraussetzungen für eine langlebige Versorgung.
Die All-on-4-Methode wurde bereits 1998 von Professor Dr. Paulo Maló aus Portugal entwickelt und immer weiter verbessert. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und das All-on-4-Konzept wird von der medizinischen Gemeinschaft schon lange als eine der wichtigsten Implantatmethoden anerkannt. Viele zehntausende Patienten weltweit wurden bereits mit All-on-4 versorgt; die Methode gilt als klinisch gut etabliert. Unser Behandlerteam, Dr. Biazar, Dr. O. Welle und Dr. J. Welle, ist seit vielen Jahren und Jahrzehnten erfahren und hat bereits viele All-on-4-Implantationen durchgeführt. Damit setzen wir bei Ihrer Behandlung auf eine schnelle und bewährte Methode für festen Zahnersatz.
1. Termin: Beratungsgespräch mit unserem Implantologen und Röntgen.
2. Termin: Vorbesprechung mit Implantologen und Anästhesie zur Planung der OP, 3D-Röntgen.
3. Termin: OP-Tag, abends mit festen Zähnen nach Hause.
4. Termin: ca. 7-10 Tage nach der OP Nahtentfernung und Nachkontrolle.
All diese Termine können je nach Kapazität in wenigen Wochen in unserer Praxis in Mönchengladbach absolviert werden.
All-on-4 ist ab einem Alter von 21 Jahren möglich; auch ein höheres Lebensalter spricht für sich genommen nicht dagegen. Voraussetzung ist ein ausreichendes Restknochenangebot im Frontzahnbereich, das wir per DVT vermessen. Gegen eine Behandlung sprechen können unter anderem ein schlecht eingestellter Diabetes, eine laufende Bisphosphonat-Therapie, schwere Gerinnungsstörungen sowie eine unbehandelte Parodontitis. Das klären wir individuell im Rahmen der Anamnese. Selbst bei extremem Knochenschwund im Oberkiefer und wenn herkömmliche Implantation nicht möglich ist, kann All-on-4 durchgeführt werden – hierbei durch die sogenannte Zygoma-Methode.
Die Sofortversorgung auf vier Implantaten setzt eine entsprechende Fortbildung, ein spezielles Implantatsystem sowie die apparative Ausstattung für die 3D-Planung voraus. Nicht jede Praxis hält diese Kombination vor; viele Kolleginnen und Kollegen überweisen dafür gezielt an implantologisch tätige Praxen.
Viele unserer Patienten sind oder vielmehr waren Angstpatienten! Sie werden im Vollschlaf oder Dämmerschlaf operiert und durchgehend von unserer Anästhesistin oder unserem Anästhesisten überwacht; den Eingriff selbst nehmen Sie in aller Regel nicht bewusst wahr. Nach der Operation sind Wundschmerzen normal — Sie erhalten dafür eine Schmerzmedikation und genaue Hinweise für die ersten Tage. Sie erhalten in kürzester Zeit – nur ein paar Stunden nach der OP - Ihre neuen festen Zähne und können mit einer Begleitung nach Hause. Sie können dann bereits sprechen, lachen und essen. Eine passende Schmerzmedikation lindert die Beschwerden in den ersten Tagen deutlich.
Die All-on-4-Behandlung kann in Absprache mit dem Hausarzt auch bei Patienten und Patientinnen durchgeführt werden, die Medikamente zur Blutverdünnung und gegen Diabetes einnehmen. Bitte tragen Sie Ihre ständig verordneten Medikamente in unserem Anamnesebogen ein, unser Implantologe klärt Sie über die Risiken auf. Sind Sie auf diese Medikamente gut eingestellt, ist eine implantologische Behandlung in vielen Fällen möglich – die Entscheidung treffen wir individuell und in Absprache mit Ihrem Hausarzt.
Zunächst bitten wir Sie bei der ersten Anamnese um eine ehrliche Einschätzung Ihrer Rauchgewohnheiten. Es gibt häufig Fälle, bei denen bei der Angabe der täglichen Menge „geschummelt“ wird und nur ein Bruchteil angegeben wird. Dies nützt weder Ihnen noch Ihrem behandelnden Implantologen. Rauchen erhöht das Risiko von Wundheilungsstörungen und Implantatverlust. Wir empfehlen deshalb dringend, mindestens zwei bis drei Wochen nach der Operation nicht zu rauchen. Viele Schadstoffe entstehen beim Rauchen und werden über die operierten Bereiche eingesogen. Auch E-Zigaretten bringen Nikotin in den Mundbereich: Dieses bremst die Durchblutung des Mundgewebes, entzieht dem Körper das für den Knochen wichtige Kalzium und behindert damit extrem die Wundheilung. Wir empfehlen daher eingehend, mindestens zwei bis drei Wochen nach der All-on-4-OP nicht zu rauchen, wenn nicht sogar ganz einzustellen. Ihre neuen Zähne sind es wert!
Die Kosten einer All-on-4-Behandlung sind je nach Knochensituation variabel und werden Ihnen in Ihrem individuellen Heil- und Kostenplan exakt benannt. Beispiel für typische All-on-4-Kosten: Sofortversorgung inkl. aller Diagnose und Planungstermine je Kiefer ca. 9.900 Euro*. Es besteht die Möglichkeit einer Finanzierung durch unser Rechenzentrum; die Konditionen besprechen wir gerne persönlich. Ein detaillierteres Kosten-Beispiel finden Sie hier: All-on-4-Kosten
„Die Dritten“ sind lose im Mund, werden nur durch sich selbst oder durch Haftcreme fixiert. Sie müssen herausgenommen werden, um sie zu reinigen. Die Kaufunktion ist zumeist beeinträchtigt, man kann viele Sachen nicht mehr essen, weil zu hart – die Prothese könnte beim Essen herausfallen. Beim Sprechen und Lachen haben viele ebenfalls das unschöne Gefühl, dass sich die Prothese lösen könnte. Die Prothese sieht oft aus wie die „dritten Zähne“. Dies alles wird durch All-on-4 vermieden: Die natürlichen Zähne wie sie mal waren werden durch den festsitzenden Zahnersatz imitiert, Sie haben ein Gefühl und Sie sehen so aus wie mit Ihren eigenen gesunden Zähnen. Genau wie bei den eigenen wird der All-on-4-Zahnersatz mit einer Zahnbürste geputzt. Zudem bietet festsitzender Zahnersatz eine wesentlich bessere Kaufunktion und Sie erhalten Sicherheit beim Essen. Alles essen was man mag, nicht nur das was man kann. Wieder herzhaft lachen und frei reden können. Eine herausnehmbare Prothese ist nur ein Kompromiss, eine Alternative wenn All-on-4 zu aufwendig oder zu teuer ist.
In einem ausführlichen OP-Planungsgespräch erhalten Sie alle Informationen rund um Ihre All-on-4-Behandlung: Sie werden von unserem Anästhesisten oder unserer Anästhesistin untersucht und Ihr Implantologe bespricht alle Verhaltensregeln für vor und nach der All-on-4-OP. Sie erscheinen am OP-Tag nüchtern in unserer Praxis und müssen abends von einer Begleitperson abgeholt werden. Wir empfehlen eine stetige (nicht ständige!) Kühlung der operierten Kiefer und Schmerzmittel gegen postoperative Schwellungen.
Mit festsitzendem Zahnersatz ist die Kaufunktion deutlich besser als mit einer herausnehmbaren Prothese. Für die Langlebigkeit Ihrer All-on-4-Versorgung ist die tägliche Zahnreinigung aber natürlich Pflicht. Diese können Sie wie Ihre eigenen Zähne durchführen mit Zahnbürste (auch elektrisch), gerne Zahnseide und Munddusche. Wir empfehlen regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Implantologen, bei denen der Knochenverlauf und die allgemeine Mundgesundheit untersucht werden. In unserer Praxis erhalten Sie zweimal pro Jahr eine Prophylaxe-Behandlung, die speziell auf All-on-4 abgestimmt ist.
Die regelmäßigen Vorsorgetermine in unserer Prophylaxe in Mönchengladbach sind die beste Voraussetzung dafür, dass Ihre Versorgung lange hält: 3-4 Mal pro Jahr wird Ihre All-on-4-Versorgung abgeschraubt zur professionellen Zahnersatz- und Implantat-Reinigung. Ihre Zahnfleischtaschen an den Implantaten werden gemessen und bewertet. Ihre Mundschleimhaut und die Implantate werden geprüft auf Vorliegen einer Entzündung. Die Entfernung von Bakterien und Zahnbelag auf den Implantaten und dem Zahnersatz ist ebenfalls ein sehr wichtiger Bestandteil der Prophylaxe. Nach der Behandlung wird Ihr All-on-4-Zahnersatz wieder fest verschraubt, der Vorsorgetermin ist schonend und in der Regel gut zu tolerieren.
Gibt es Fragen, die hier nicht beantwortet wurden? Unsere Implantologen, Dr. Biazar, Dr. O. Welle, Dr. J. Welle, in Mönchengladbach stehen Ihnen gerne zur Verfügung für ein unverbindliches Beratungsgespräch, in dem Sie alle Informationen zu Ihrer persönlichen All-on-4-Behandlung erhalten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Praxis in Mönchengladbach-Wickrath unter Telefon 02166-58888 oder über unsere Online-Terminvergabe.
Wie jeder implantologische Eingriff ist auch die All-on-4-Behandlung mit Risiken verbunden. In der Heilungsphase können Schwellungen, Blutergüsse, Wundschmerzen und Wundheilungsstörungen auftreten. Möglich sind außerdem vorübergehende oder selten dauerhafte Gefühlsstörungen im Bereich von Lippe, Kinn oder Zunge, Infektionen sowie der Verlust einzelner Implantate. Langfristig kann eine Periimplantitis entstehen; sie ist der häufigste Grund für einen späteren Implantatverlust. Technische Nacharbeiten an der Brücke sind im Verlauf nicht ungewöhnlich.
Bei Zygoma-Implantaten kommt hinzu, dass die Implantate im Jochbein verankert werden und dabei die Kieferhöhle berühren; daraus können Beschwerden der Kieferhöhle entstehen.
Das Risiko lässt sich deutlich senken durch sorgfältige Voruntersuchung mit 3D-Diagnostik, durch Verzicht auf Rauchen in der Heilungsphase und durch regelmäßige Nachsorge. Über die Risiken in Ihrem konkreten Fall klärt Sie Ihr Behandler vor dem Eingriff persönlich auf.
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um unverbindliche Schätzpreise. Eine verbindliche Behandlungsplanung sowie eine konkrete Kostenschätzung sind grundsätzlich erst nach einer persönlichen Untersuchung vor Ort möglich. Die tatsächlichen Kosten ergeben sich aus der Schwierigkeit und dem Aufwand des jeweiligen individuellen Falls. In den meisten Fällen können die genannten Preise eingehalten werden oder es ist bereits im Vorfeld eine genauere Einschätzung möglich. Individuelle Besonderheiten werden daher stets ausführlich vor Beginn der Therapie besprochen.
Der vom Patienten zu tragende Eigenanteil ist bei bestimmten zahnärztlichen Versorgungen maßgeblich von Stellung, Zustand und Anzahl der verbleibenden Zähne abhängig. Aus diesem Grund kann es in solchen Fällen zu Abweichungen von den hier aufgeführten Preisen kommen. Gerne erstellen wir Ihnen nach einer Untersuchung in unserem Zahnzentrum kostenfrei ein individuelles Angebot. Wir freuen uns, wenn wir Sie auch bei diesen Versorgungen von unserem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen dürfen.
Vereinbaren Sie gerne unter Telefon 02166-58888 oder über unsere online Terminvergabe einen Termin mit einem unserer All-on-4-Implantologen in unserer Praxis in Mönchengladbach zur Planung Ihrer persönlichen All-on-4-Behandlung.